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261.0.052 / V2

1 Einleitung

Schallschutzmassnahmen dienen der Vermeidung von Geräuschbelästigungen von aussen oder aus benachbarten Räumen.

Im Bauwesen führt eine immer schalldichtere Gebäudeaussenhülle, eine räumlich offene und leichte Bauweise sowie harte Boden- und Wandbeläge zu wesentlich erhöhten Herausforderungen beim Schallschutz im Gebäudeinneren. Gleichzeitig steigen die Komfortansprüche im Wohnungsbau. Durch die richtigen bauakustischen Massnahmen im Wohnungsbau kann die Übertragung von Luft- und Körperschall reduziert und Reklamationen und aufwendige Nachbesserungen verhindert werden. Dies betrifft zunehmend auch die Sanitärgeräusche. Gerade in Zusammenhang mit der Planung und der Ausführung von Sanitärinstallationen ist der Schallschutz von grösster Bedeutung. Für Planer und Installateure von Sanitäranlagen ist es zunehmend wichtiger, diese Themen bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen.

Nussbaum hat seine Vorwandsysteme und Raumtrennelemente entsprechenden Labormessungen unterzogen. Das vorliegende Dokument gibt Auskunft über die aktuellen Messresultate und zeigt auf, was bei der Planung und Ausführung beachtet und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit die Anforderungen an Luft- und Körperschall eingehalten werden können, gemäss der überarbeiteten Norm SIA 181:2020 (Schallschutz im Hochbau).